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Das Domain Name System (DNS)

Das Domain Name System ist ein Verzeichnisdienst im Internet. Es ähnelt einem weltweit verteilten Telefonbuch, in dem zu einem Namen eine oder mehrere Telefonnummern (IP-Adressen) hinterlegt sind. Somit ist das DNS unabdingbar, um im Internet Dienstangebote (z. B. Online-Shopping oder Reisebuchungen) erreichen zu können. Denn nur mit dem DNS kann man etwa eine Webseite durch die Eingabe eines URL wie https://www.denic.de ansteuern oder eine E-Mail an info@denic.de schicken. Die Teilnehmer im Internet sind Computer. Um miteinander zu kommunizieren zu können, hat jeder Computer eine eindeutige IP-Adresse, z.B. 192.0.2.122 oder gar 2001:db8:85a3::8a2e:370:7334. Auf diese Zahlenkombination bildet das DNS die eingegebene URL (z. B. www.denic.de) ab.

Wie funktioniert das DNS?

Das Domain Name System ist ein redundant betriebenes, hierarchisches und dezentrales System zur Verwaltung von Namen. Es verteilt die Verantwortlichkeiten und stellt die Eindeutigkeit der Namen in den einzelnen Hierarchieebenen sicher. Dies geschieht durch eine baumartige Struktur des Namensraumes. Die Wurzel des Baums ("root") verzweigt in verschiedene Teiläste, die bekannten Top Level Domains wie z.B. .de, .net oder .com. Diese wiederum verzweigen in weitere Teiläste, die sogenannten Second Level Domains usw. (siehe Abbildung).

Das DNS verknüpft aber nicht nur Rechnernamen und IP-Adressen miteinander. Es leistet zusätzlich die Speicherung und Ausgabe weiterer Informationen über die Dienste, die mit einer Domain verknüpft sind. Über eine DNS-Abfrage kann somit zum Beispiel auch ermittelt werden, welcher Rechner als E-Mail-Server für die betreffende Domain dient oder wie die Nameserver der Domain heißen.

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