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Häufige Fragen

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Suche nach "dispute entry"

Was passiert mit „nsentry“-Domains?

„nsentry"-Domains werden, da die entsprechenden Records direkt in der .de-Zone vorliegen und dort autoritativ sind, automatisch von DNSSEC erfasst und mit entsprechenden, von DENIC erzeugten Signaturen versehen.

Kann ich meine von DENICdirect verwaltete Domain mit DNSSEC signieren lassen?

Unser Service DENICdirect bietet aktuell nicht die Möglichkeit, Schlüsselmaterial für Domains mit Nameserver-Einträgen zu hinterlegen. Domains mit "nsentry"-Einträgen werden, da die entsprechenden Records direkt in der .de-Zone vorliegen und dort autoritativ sind, automatisch von DNSSEC erfasst und mit entsprechenden, von DENIC erzeugten Signaturen versehen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.denic.de/domains/de-domains/registrierung/nameserver-und-nsentry-eintraege/.

Warum ist eine registrierte Domain nicht im Internet zu finden?

Dafür kann es eine Reihe von Gründen geben:

Wenn eine Domain bei der DENIC registriert wird, erfolgt sofort die Eintragung in das whois-Verzeichnis, über das bestimmte Daten zu dieser Domain, insbesondere auch der Inhaber, ermittelt werden können. Gleichzeitig werden auch technische Einträge in der DENIC-Datenbank vorgenommen, die Angaben zur Konnektierung der Domain machen. Konnektierung bedeutet, dass zwei bis fünf Nameserver angegeben werden müssen, über die Informationen zur Domain erhältlich sind bzw. dass mindestens ein direkter Eintrag (NSentry) auf dem DENIC-Nameserver erfolgt.

Ist eine Domain voll konnektiert, können über sie verschiedene Dienste (www, E-Mail, ftp usw.) abgewickelt werden, müssen aber nicht. Auch wenn also "de-beispieldomain.de" registriert ist, muss es deswegen noch keinen Host "www.de-beispieldomain.de" geben. Es existieren keine Regeln, welche Dienste über eine Domain zur Verfügung gestellt werden müssen, geschweige denn gibt es eine Verpflichtung, Webseiten aufzusetzen. Ein Domaininhaber kann seine Domain auch ausschließlich für das Versenden von E-Mail oder den File-Transfer via ftp verwenden. Ob eine (wie auch immer geartete) Benutzung der Domain zu einem konkreten Zeitpunkt vorliegt, lässt sich weder technisch noch administrativ prüfen und wird deswegen auch nicht vorausgesetzt.

Weiterhin ist es möglich, dass zwar Webseiten existieren, der Server aber im Moment nicht erreichbar ist. Vielleicht ist auch die von Ihnen eingegebene URL nicht korrekt.

Oder die technischen Daten der Domain haben sich geändert, was in der Domainabfrage dokumentiert ist, es wurde von der DENIC jedoch noch keine neue .de-Zone mit den neuen Informationen generiert.

In keinem Fall ergibt sich aus der Nichterreichbarkeit einer Webseite ein Anspruch auf Löschung einer Domain. Dies gilt analog auch für Webseiten mit einer "under construction"-Meldung.

Was versteht man unter der Konnektierung einer Domain? Auf welche Arten kann eine .de-Domain konnektiert werden?

Unter der Konnektierung einer Domain versteht man die Bereitstellung von Diensten, die diese Domain im Internet erreichbar machen. Unterhalb der Top Level Domain .de gibt es zwei Möglichkeiten, die Erreichbarkeit einer Domain sicherzustellen:

Ein NSentry ist ein direkter Eintrag in die .de-Zone. Die betreffende Domain wird direkt über einen Address-Record (IN A bzw. IN AAAA) oder Mailexchanger (IN MX)-Eintrag mit den entsprechenden Diensten verbunden.

Alternativ kann die Konnektierung über eigene Nameserver vorgenommen werden. In diesem Fall beinhaltet die .de-Zone für die betreffende Domain fortan lediglich einen Verweis auf die zuständigen Nameserver.

Was sind NSentry-Domains bzw. Nameserver?

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Erreichbarkeit einer Domain sicherzustellen:

Die Domain wird von unseren Nameservern an andere Nameserver "delegiert". Das bedeutet, dass in unsere Datenbanken die Adressen von mindestens zwei Nameservern eingetragen werden. Jede Anfrage, die uns bezüglich dieser Domain erreicht, wird an diese Nameserver weitergegeben. Um sicherzustellen, dass die betreffenden Nameserver erreichbar und zuständig sind, wird bei der Ersteintragung von Nameservern eine Prüfung ihrer Funktionalität vorgenommen.

Daneben gibt es auch die alternative Möglichkeit, dass auf unseren Nameservern bis zu fünf Dienste, die mit dieser Domain zusammenhängen, z. B. www.beispiel.de oder mail.beispiel.de direkt (über einen sogenannten NSentry-Eintrag) mit der IP-Adresse des Hosts oder einem Mailserver verknüpft werden, über den dieser Dienst abgewickelt wird. In diesem Fall sind keine eigenen Nameserver notwendig.

Wie muss ein korrekter Nameserver-Eintrag aussehen?

Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website im Bereich Nameserver- und NSentry-Einträge.

Wie muss ein korrekter NSentry-Eintrag aussehen?

Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Website im Bereich Nameserver- und NSentry-Einträge.

Was kann ich tun, wenn ich feststelle, dass "meine" Domain gar nicht für mich, sondern für einen Dritten registriert ist?

Wenn Sie annehmen, eine bestimmte Domain sei für Sie registriert worden, und sodann feststellen, dass tatsächlich jemand anderes als Inhaber bei DENIC registriert ist, so prüfen Sie bitte zunächst, ob Sie nicht doch eine Vereinbarung (etwa mit Ihrem Provider oder Ihrer Werbeagentur oder sonst einem Dritten) abgeschlossen haben, der zufolge nicht Sie, sondern ein Dritter Domaininhaber werden sollte.

Ist dies nicht der Fall, müssen Sie sich mit dem als Inhaber verzeichneten Dritten direkt auseinandersetzen. Dabei mag es sich empfehlen, einen DISPUTE-Antrag zu stellen, damit die Domain erst einmal nicht weiterübertragen werden kann. DENIC hingegen kann in dieser Situation nichts für Sie tun; denn der Eingetragene ist ja tatsächlich Domaininhaber geworden, auch wenn mit Ihnen vielleicht etwas anderes vereinbart oder zumindest von Ihnen etwas anderes gewollt war.

Was kann ich tun, wenn die von mir gewünschte Domain bereits für jemand anderen registriert ist?

DENIC registriert die Domains nach dem Prioritätsprinzip: "First come, first served". Wenn also ein anderer schneller war, bleibt Ihnen zunächst lediglich die Möglichkeit, eine andere Bezeichnung für Ihre Domain zu verwenden.

Sollten Sie ein Recht an der Domain haben, lesen Sie auch unsere Informationen zum DISPUTE-Verfahren.

Was kann ich tun, wenn ich glaube, ein Recht an einer bereits registrierten .de-Domain zu haben?

Sie können mit einem entsprechenden Rechtenachweis und dem von uns bereitgestellten Formular Informationen zum Domaininhaber anfordern.

Wenn Sie zu der Auffassung gelangen, ein Recht an der Domain zu haben und sich mit dem Domaininhaber auseinandersetzen möchten, stellt DENIC Ihnen das Instrument des DISPUTE-Eintrags zur Verfügung.

Wie bekomme ich einen DISPUTE-Eintrag?

Sie bekommen einen DISPUTE-Eintrag, wenn Sie ihn bei DENIC beantragen. Dafür müssen Sie das entsprechende Formular ausfüllen oder das Online-Formular nutzen, unterzeichnen und im Original an DENIC schicken. Ihrem Antrag muss eine Anfrage bei DENIC über den Inhaber der Domain mittels Formular vorausgegangen sein. Diese Anfrage müssen Sie als Antragsteller innerhalb des letzten Monats vorgenommen haben. Bitte fügen Sie die erhaltene Auskunft Ihren Antrag auf einen DISPUTE-Eintrag bei.

Es ist besonders wichtig, dass Sie tatsächlich, wie Sie es mit Unterzeichnung des Antrags auch bestätigen, die Auseinandersetzung mit dem Domaininhaber schon führen oder in Kürze beginnen werden.

Außerdem müssen Sie Unterlagen beifügen, aus denen sich Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Ihnen an der Domain, um die es geht, ein Recht zusteht. Geeignete Unterlagen, aus denen sich Ihre Rechte ergeben können, sind beispielsweise: im Falle einer Marke die entsprechende Registerauskunft, im Falle einer Firma ein Auszug aus dem Handelsregister, im Falle eines Personennamens eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses und im Falle eines Gemeindenamens das Briefpapier der Gemeinde.

Ist Ihr DISPUTE-Antrag bei DENIC eingegangen und hat DENIC ihm entsprochen, erhalten Sie darüber eine Bestätigung mit weiteren Hinweisen und der Angabe, bis wann der DISPUTE-Eintrag gilt. Kann DENIC Ihrem DISPUTE-Antrag nicht entsprechen, etwa weil Sie die von Ihnen behaupteten Rechte an der Domain nicht mit Nachweisen untermauert haben oder weil bereits ein DISPUTE-Eintrag besteht, werden Sie auch darüber unterrichtet. Hören Sie hingegen nichts von DENIC, können Sie nicht davon ausgehen, dass ein DISPUTE-Eintrag eingerichtet wurde, und sollten nach zwei bis vier Wochen eine Nachfrage an DENIC richten.

Wie lange gilt der DISPUTE-Eintrag?

Weil der DISPUTE-Eintrag in die Dispositionsgewalt des Domaininhabers eingreift, wäre es nicht gut und auch kaum zulässig, ihn endlos lange aufrechtzuerhalten, obwohl die Auseinandersetzung um die Domain vielleicht gar nicht mehr andauert. Deshalb ist der DISPUTE-Eintrag auf ein Jahr befristet und wird sodann ohne besondere Vorankündigung auslaufen. Außerdem ist der DISPUTE-Inhaber verpflichtet, DENIC mitzuteilen, wenn die Auseinandersetzung mit dem Domaininhaber beendet ist; auch dann nämlich hebt DENIC den DISPUTE-Eintrag auf. 

Wenn der DISPUTE-Eintrag nicht mehr besteht, kann die Domain wieder auf Dritte übertragen werden, und der Anspruchsteller rückt im Falle der Domainlöschung auch nicht mehr automatisch als Inhaber nach. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich der DISPUTE-Inhaber das Datum, zu dem der DISPUTE-Eintrag endet, sorgfältig notiert und ggf. eine Verlängerung rechtzeitig beantragt (etwa einen Monat vor Aufhebung des DISPUTE-Eintrags).

Das ist möglich, wenn die Auseinandersetzung mit dem Domaininhaber andauert und der DISPUTE-Inhaber dies nachvollziehbar unter Vorlage entsprechender Nachweise schriftlich erklärt. Außerdem braucht DENIC für eine Verlängerung erneut das ausgefüllte und unterzeichnete Original des DISPUTE-Formulars.

Was passiert, wenn ich einen DISPUTE-Eintrag habe und die Domain gelöscht wird?

In diesem Falle werden Sie unmittelbar zum neuen Inhaber der Domain. DENIC übermittelt diese Nachricht sogleich an Sie oder Ihren Vertreter, der für Sie den DISPUTE-Eintrag ursprünglich erwirkt hatte, und teilt mit, was Sie nun weiter tun müssen.

Kann ich einen DISPUTE-Eintrag erhalten oder verlängern lassen, wenn ich mich mit dem Domaininhaber auf eine spätere Übertragung oder Freigabe der Domain geeinigt habe?

Nein. Der DISPUTE-Eintrag dient allein dazu, die Auseinandersetzung um eine Domain zu begleiten, nicht aber kann er eingesetzt werden, um Ansprüche aus einer Vereinbarung zwischen DISPUTE-Inhaber und Domaininhaber abzusichern.

Zu diesem Zweck ist ein DISPUTE-Eintrag allerdings auch nicht nötig; denn wenn Sie befürchten, der Domaininhaber werde die mit Ihnen zu schließende Vereinbarung nicht einhalten, steht es Ihnen frei, eine solche Vereinbarung von vornherein nicht einzugehen oder sich auf andere Weise besonders zu schützen. Denkbar ist insoweit vor allem die sofortige Übertragung der Domain auf Sie in Verbindung mit der Abrede, dass der (bisherige) Inhaber sie noch für eine Übergangszeit weiternutzen kann.

Wie kann ich einen DISPUTE-Eintrag aufheben lassen?

Natürlich können Sie einen zu Ihren Gunsten bestehenden DISPUTE-Eintrag jederzeit aufheben lassen. Dazu müssen Sie das entsprechende Aufhebungsformular ausfüllen, unterschreiben und an DENIC senden.

Nach Aufhebung des DISPUTE-Eintrags kann die Domain dann wieder auf Dritte übertragen werden, und auch werden Sie im Falle der Domainlöschung nicht mehr deren Inhaber.

Was kostet die Einrichtung eines DISPUTE-Eintrags?

Der DISPUTE-Eintrag kostet derzeit nichts, seine Aufhebung natürlich auch nicht.

Was kann ich tun, wenn ich mich durch eine Domain in meinen Rechten verletzt fühle, die nicht auf .de endet?

Die DENIC eG ist die Registrierungsstelle für die Top Level Domain .de und mithin ausschließlich für Domains zuständig, die auf .de enden. Zu Domains unterhalb anderer Top Level Domains kann Ihnen DENIC keine Auskünfte erteilen. Allerdings halten in der Regel die dafür jeweils zuständigen Registrierungsstellen weiterführende Informationen bereit.

Für die sog. generischen Top Level Domains (gTLDs) wie etwa .com, .net, .org., .info. .biz oder .name finden Sie ein Verzeichnis der Registrierungsstellen auf den Webseiten von ICANN. Hier besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, Domainstreitigkeiten in einem besonderen Schlichtungsverfahren (sog. Uniform Dispute Resolution Procedure, UDRP) klären zu lassen.

Für die länderbezogenen Top Level Domains (sog. country code Top Level Domains, ccTLDs) wie etwa .at (für Österreich) oder .uk (für Großbritannien) steht auf der Website von IANA eine Liste der Registrierungsstellen bereit.

Warum gibt es kein Streitschlichtungsverfahren (UDRP) für .de-Domains?

Das ICANN-Schlichtungsverfahren (UDRP) für generische Top Level Domains stellt nur eine Möglichkeit dar, wie mit Domainstreitigkeiten umgegangen werden kann, und es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass sich alle Domainregistrierungsstellen für diesen Weg entscheiden. So haben auch nur wenige länderbezogene Top Level Domains diesen Weg gewählt.
Der Beweggrund für die Einführung des ICANN-Schlichtungsverfahren war, dass man es bei generischen Top Level Domains wie .com, .net oder .org mit einem unter Umständen sehr komplexen internationalen Beziehungsverhältnis zwischen den beteiligten Parteien zu tun hat. Domaininhaber, Beschwerdeführer und Registrar können ihren Sitz in verschiedenen Ländern haben, dazu kommt noch die Registrierungsstelle, deren Sitz wiederum in einem vierten Land liegen kann. Dadurch kann es vorkommen, dass der Gerichtsstand in einem anderen Land als dem des Beschwerdeführers liegt, man sich dort einen weiteren Anwalt suchen und komplizierte Zustellungen veranlassen muss, die Gerichtsverhandlung in einer fremden Sprache geführt wird, etc. Selbst wenn alle diese Hindernisse überwunden sind und man ein Urteil in Händen hat, stellt sich anschließend eventuell das Problem, dieses Urteil in einem dritten Land zu vollstrecken. Die Bedürfnisse bei generischen Top Level Domains sind daher völlig andere als bei country code Top Level Domains wie .de.


Bei .de-Domains sind in vielen Fällen alle Beteiligten in Deutschland ansässig, es kann vor deutschen Gerichten geklagt werden, die Rechtsprechung erfolgt schnell und preisgünstig.
Die UDRP hat außerdem den Nachteil, dass sie nur bei Markenrechtsverletzungen und böswilliger Absicht des Domaininhabers zum Tragen kommt und es der unterlegenen Partei danach immer noch offen steht, den Rechtsweg zu beschreiten. Weiterhin hat bei der UDRP der Beschwerdeführer auch noch die Kosten des Verfahrens zu tragen, während bei einem Gerichtsverfahren in Deutschland die unterlegene Partei die Prozesskosten übernehmen muss.

Insofern gibt es also auch aus Sicht der Inhaber von Namens- oder Markenrechten keinen Grund, sich ein dem UDRP-Verfahren ähnliches Vorgehen auch für .de-Domains zu wünschen, da sie mit einem Gerichtsverfahren, kombiniert mit einem DISPUTE-Eintrag bei DENIC, die bessere, weil schnelle und kostengünstige Alternative bereits zur Hand haben.

Unabhängig davon steht es natürlich den Kontrahenten in einem Domainstreit frei, eine außergerichtliche Einigung anzustreben oder sich einem Schlichtungs- oder gar Schiedsverfahren zu unterwerfen.

Wie gelangte meine Domain in das TRANSIT-Verfahren?

Dadurch, dass der Provider Ihre Domain nicht mehr verwaltet. Dies geschieht, wenn die Vertragsbeziehung zwischen Ihnen und Ihrem Provider – entweder von Ihnen selbst oder von Ihrem Provider – beendet wurde. Mögliche Gründe sind Kündigung einer Webseite oder eines E-Mail-Services. Details sind uns allerdings nicht bekannt. Für Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Ihren ehemaligen Provider.

Eine Domain gelangt auch dann in das TRANSIT-Verfahren, wenn für sie ein DISPUTE-Eintrag eingerichtet war und Sie nach der Löschung der Domain Domaininhaber geworden sind.

Welche Varianten der Domainregistrierung werden von DENICdirect angeboten und welche Leistungen sind darin enthalten?

Möchten Sie Ihre Domain über DENICdirect registrieren, können Sie zwischen zwei Auftragstypen wählen: "NSEntry" und "Nameserver".

DENIC-NSEntry

Bei diesem Auftragstyp sind bis zu fünf Mailexchange- bzw. Adresseinträge innerhalb einer Domain möglich. Ihr wird immer dann der Vorzug gegeben, wenn man keine eigenen Nameserver betreiben möchte, da sich der dazu notwendige Aufwand nicht lohnen würde. Dieser Auftragstyp deckt www.domain.de, ftp.domain.de und Mailweiterleitung ab. Die technischen Einträge für die Domain müssen uns bei der Auftragserteilung benannt werden.

DENIC-Nameserver

Dies bedeutet die Delegation der Verantwortlichkeit für eine Domain auf mindestens zwei vom Kunden benannte Nameserver. Alle Nameserveranfragen zur betreffenden Domain werden danach auf diese verantwortlichen Nameserver geleitet. Die technischen Einträge für die Domain müssen uns bei der Auftragserteilung benannt werden.

Der Domaininhaber kann jederzeit Änderungen (sogenannte Updates) veranlassen, welche von uns dann umgehend eingetragen werden. Diese beinhalten Änderungen des Auftragstyps (NSEntry oder Nameserver) sowie die Einträge selbst und die Kontaktangaben. Änderungen bedürfen der Schriftform und sind bei uns als vollständiger Auftrag einzureichen. Die Gebühren für diese Aktualisierungen sind bereits in den Pflegekosten enthalten.

Wichtiger Hinweis:

Die Domainregistrierung über DENICdirect enthält keinen Internetzugang und keinen Webspace. Diese Leistungen erhalten Sie ausschließlich über einen Internet Service Provider, u. a. auch durch viele unserer Mitglieder.

Was ist der Unterschied zwischen NSentry- und Nameserver-Eintrag?

Jede Domain im Internet muss über Nameserver in der DNS-Struktur verankert werden, d. h.die Domain muss in den Nameservern des Verwalters einer Top Level Domain abfragbar sein. Es muss also entweder ein direkter Eintrag für die Domain bestehen, oder die Verantwortung für diesen Bereich muss an einen anderen Nameserver delegiert werden.

Aus dieser Tatsache ergeben sich zwei mögliche Angaben bei der Domainregistrierung:

  • NSentry:
     Hierbei handelt es sich um einen "direkten Eintrag", die Domain wird zum Bestandteil der .de-Zone. Die technische Konnektierung erfolgt direkt bei der DENIC. Die Domain wird mit einer oder mehreren IP-Adresse(n) (IN A oder IN AAAA) oder einem oder mehreren Mailserver(n) (IN MX) verbunden. In diesem Fall ist beim ISP kein eigener Nameserver erforderlich.
  • Angabe von Nameservern
     In diesem Fall wird eine neue Zone geschaffen und die Verantwortlichkeit dafür an die angegebenen Nameserver delegiert. In der .de-Zone finden sich fortan nur Verweise auf die autoritativen Nameserver. Es müssen mindestens zwei Nameserver angegeben werden, die ständig auf redundantem Weg erreichbar sind.

Was ist ein DISPUTE-Eintrag?

 Wenn ein Dritter behauptet, an einer Domain ein besseres Recht zu haben als ihr gegenwärtiger Inhaber und diese Behauptung mit entsprechenden Nachweisen untermauert, kann die DENIC diese Domain einem DISPUTE-Eintrag belegen. Die Domain kann dann nicht mehr an einen Dritten übertragen werden, und im Falle der Domainlöschung wird der DISPUTE-Inhaber neuer Inhaber der Domain.

Der DISPUTE-Eintrag gilt zunächst für ein Jahr. Falls es in diesem Jahr nicht zu einer Einigung kommt, kann er auf Antrag verlängert werden, wenn der DISPUTE-Inhaber nachweist, dass, weshalb und in welcher Weise seine Auseinandersetzung mit dem Domaininhaber noch andauert.

Sind IDNs als Hostnamen für Nameserver- und NSentry-Einträge erlaubt?

Nein, denn diese Einträge werden direkt in den Nameserver übernommen, es findet keine Konvertierung statt. Es sind als Hostnamen für Nameserver und NSentry-Einträge weiterhin nur Bezeichnungen zulässig, die aus den bisherigen erlaubten ASCII-Zeichen bestehen. Es kann also z. B. die Punycode-Kodierung dns.xn--strae-oqa.de als Hostname in Nameserver-Einträgen verwendet werden, nicht aber der dazugehörige IDN dns.straße.de.

Diese Regelung hat den Vorteil, dass damit auch beliebige japanische, chinesische und kyrillische Hostnamen als Nameserver möglich sind und es keine Beschränkungen auf einen Zeichensatz gibt. Zwar können solche Hostnamen nicht unterhalb von .de registriert werden, andere Registrierungsstellen sind aber frei in der Wahl der Buchstaben und Zeichen, die sie zulassen, und richten sich dabei natürlich nach den Bedürfnissen der dortigen Internetnutzer.

Gibt es bei IDNs Besonderheiten bezüglich des DISPUTE-Eintrags?

 Nein. Wie auch bei allen anderen Domains ist der Domaininhaber selbst dafür verantwortlich, dass seine Domain keine Rechte Dritter verletzt. Aus diesem Grund ist auch der Domaininhaber, nicht aber die DENIC, der Ansprechpartner für alle, die sich durch eine Domain in ihren Rechten verletzt sehen.

Die DENIC kann den Anspruchssteller dennoch durch einen DISPUTE-Eintrag unterstützen, wenn dieser seine Rechte nachweisen kann. Weitere Informationen zum DISPUTE-Eintrag finden Sie auf unseren öffentlichen Webseiten.

Dazu muss der Anspruchssteller nachweisen, dass ihm ein Recht an der Domain zukommen könnte, und dieses Recht gegenüber dem Domaininhaber geltend machen.