Hinweis:

Derzeit sind Domains des Providers NAG Datacenter AG mit Sitz in Nürnberg teilweise nicht erreichbar. Wenn Sie als Inhaber einer .de-Domain davon betroffen sind, finden Sie HIER weitere Informationen.

SCHLIESSEN

Cookie Hinweis

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu.

Zur Kenntnis genommen

30 Jahre .de

Wortkollage Internetbegriffe

Leben und Wirtschaften, soziale und kreative Leistungen, Bildung und Unterhaltung – Domains verhelfen den verschiedensten Lebensbereichen zu ihrem digitalen Profil.

weiterlesen Arrow Down

Open.hpi.de

Die Zugänge zur Bildung und Wissen diversifizieren sich zunehmend. Zu den klassischen Lernformen treten digitale Angebote wie sogenannte MOOCs (Massive Open Online Course) was mit offenem Massen-Online-Kurs übersetzt werden kann. Für Online-Kurse rund um das Thema Informationstechnologie ist die Bildungsplattform open.hpi.de, des zur Universität Potsdam gehörenden Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik GmbH, die erste Adresse.

Erweiterte Analysemethoden im Kontext von Big Data oder IT-Recht für Softwareentwickler sind beispielhafte Inhalte der kostenfreien und für jeden zugänglichen Onlinekurse. Verfügbar sind Kurse in deutscher, englischer und chinesischer Sprache. Mehr als 120.000 Lernende aus 180 Ländern haben das seit 2012 existierende Portal bereit genutzt. 35.000 von ihnen erhielten nach erfolgreicher Abschlussprüfung ein Zertifikat.

Dazu setzt openHPI, anders als andere Vorlesungsportalen, auf feste Zeitpläne. Jedes Kursangebot kombiniert Lehrvideos, Texte, Selbsttests, regelmäßige Haus- und Prüfungsaufgaben mit einem Forum, in dem Lernende untereinander und mit dem sogenannten Teaching Team ergänzend diskutieren können.

Das Potenzial von Online-Bildungsplattformen hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) überzeugt. Bei ansteckenden Krankheiten und Pandemien sollen über open.WHO künftig 7.000 WHO-Mitarbeiter, ihre Helfer in 150 Ländern aber auch die betroffene Bevölkerung geschult und aufgeklärt werden.

Solebich.de

Weihnachten steht kurz bevor und noch keine Idee für den Adventskalender oder eine stimmungsvolle Dekoration? Wieso nicht einmal schauen, was andere so machen? Auf solebich.de gewähren Wohnbegeistere Einblicke in ihre privaten Wohnbereiche. Unzählige Fotos inspirieren mit Ideen, die mit viel Fantasie und ganz unterschiedlichem Budget umgesetzt wurden.

Die größte Online-Wohncommunity im deutschsprachigen Raum wurde 2007 ins Leben gerufen. „Wir möchten Inspirationen bieten, den eigene Wohnstil zu finden“, erläutert die Innenarchitektin und Mitbegründerin Nicole Maalouf, das Konzept. „Und das nicht mit inszenierten Bilder, sondern mit Fotos ganz realer Wohnungen, in denen unsere Mitglieder leben“.

Dazu kann man einfach nur schauen und durch die Kategorien wie Weihnachtsdeko, Wohnzimmer oder Homestorys stöbern oder eine Do-it yourself-Anleitung ausprobieren. Bestimmte Themenbereiche, wie aktuell die Adventzeit, werden redaktionell aufbereitet und durch einen Shoppingbereich ergänzt. Herzstück ist jedoch die Community. Deren Mitglieder können sich vernetzen und Beiträge kommentieren, herzen oder teilen – auch in anderen sozialen Netzwerken.

Mit zwei Wohnbüchern und dem Magazin haben die Wohnideen von Jedermann und Jederfrau ihren Weg in den Handel gefunden. Und immer wieder kommen Fans und Mitglieder bei Treffen zusammen etwa um in Kürze nicht ganz passende Weihnachtsgeschenke untereinander zu tauschen. Damit geht Solebich.de über die Grenzen der eigenen Plattform hinaus und hat ein spannendes Wechselspiel zwischen digitaler und realer Welt geschaffen.

Crowdfunding.de

Investieren via Internet ist im Trend. Wenn kreative Ideen, Unternehmenskonzepte, Immobilienprojekte oder Startups im Netz gleich eine ganze Schar an Kapitalgebern finden, spricht man von Crowdfunding. Informationen zur Schwarmfinanzierung bündelt seit 2011 die Plattform crowdfunding.de. Das Finanzierungsmodell, kleine Investitionen zu bündeln, ist nicht neu, aber im Netz entwickelt sich die Idee seit rund 15 Jahren zunehmend rasant. Die erste Onlineplattform in Deutschland startete 2010. Ein populäres Beispiel ist der Kinofilm Stromberg, für den 2011 tausende von Fans und Geldgebern eine Million Euro zusammentrugen.

„Beim Crowdinvesting kann jeder nach seinen persönlichen Interessen und Wertvorstellungen direkt finanzieren“, so der Herausgeber von crowdfunding.de, Michel Harms. Doch wie unterscheidet sich Crowdfunding von Spenden-Crowdfunding und Crowdinvesting von Crowdlending? Im Wesentlichen in der Form der Rendite, die nicht immer finanziell ist, sondern beim Crowdfunding z.B. das geförderte Produkt selbst sein kann. Zu den Basis- und Hintergrundinformationen der Plattform zählen Marktdaten und Umfragen. Zudem werden aktuelle Beteiligungsprojekte der Kategorien Immobilien, Energieanlagen, Mittelstand und Startup sowie verschiedene Plattformen vorgestellt.

Das Angebot von crowdfunding.de richtet sich sowohl an Investoren als auch an Kapitalsuchende und gibt Tipps, welche Modelle zu welchen Vorhaben passen und listet Beratungsstellen.

Nabu.de

Ab in den Garten, Amsel, Spatz oder Rotkehlchen zählen und die Ergebnisse auf nabu.de melden. An der Aktion „Stunde der Wintervögel“ des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) beteiligen sich jeden Winter rund 100.000 Teilnehmer. Sie schaffen gemeinsam die Basis, um deutschlandweit Entwicklungen in der Vogelpopulation oder im Zugverhalten zu ermitteln.

Seit sechs Jahren erreicht der NABU mit der Aktion einen stabilen Teilnehmerkreis und die meisten nutzen die Webseite des NABU-Bundesverbandes. Diese bildet im Onlineangebot der Umweltorganisation den zentralen Sammelpunkt. „Hier sind wir nicht so stark reglementiert hinsichtlich Formaten oder Umfang wie in den einzelnen sozialen Medien“, schildert der leitende NABU-Onlineredakteur Daniel Hundmaier. Über Google, Facebook und Co. würden jedoch zunehmend Besucher für die Webseite gewonnen.

Dort sind klassische Informationsangebote zu Tieren und Ökosystemen wie Wolf oder Wald ebenso zu finden wie praktische Tipps etwa für einen Garten ohne Torf. Ein Ziel des NABU ist es, die Menschen raus in die Natur zu bringen, um diese zu erleben und selbst zu ihrem Erhalt beizutragen. Ob in Onlineaktionen wie der Vogelzählung oder ganz handfest dem Transport von Kröten über gefährliche Straßen. Und wer sich gemeinsam mit anderen engagieren möchte, kann über nabu.de unter mehr als 2.000 Ortsgruppen die in seiner Nähe finden.

Digitalesammlung.staedelmuseum.de

Welche Verbindung gibt es zwischen Andy Warhols Goethe (1982) und dem Bildnis eines Mannes von Frans Hals aus dem Jahr 1638? Bildmotiv, Werkstoff oder Stimmung? Die digitale Sammlung des Städel Museums in Frankfurt am Main gibt Antworten und unerwartete Einblicke. Die in diese Form einzigartige Plattform digitalesammlung.staedelmuseum.de lädt ein, sich in 700 Jahren Kunstgeschichte treiben zu lassen, Grenzen zwischen Stilen und Epochen via Mausklick zu überwinden und wo es interessiert, genauer hinzuschauen.

Die älteste Museumsstiftung Deutschlands hält in ihrem cloudbasierten Digitalangebot mehr als 1.500 Werke als Abbildungen im HD-Format vor. Hinzu kommen 52.000 Detailinformationen und Schlagworte sowie 490 Audiospuren und über 80 Filmbeiträge. Besonders am Angebot des Städels sind jedoch die vielfältigen Verknüpfungen. Sie stellen dem realen Museumsbesuch eine ganz eigene Erfahrungsqualität zur Seite. Während im Museum stets nur ein sorgsam ausgewählter Teil der Werke zu sehen ist, können Nutzer online die gesamte Sammlung durchstöbern. Nach der Wirkung auf den Betrachter oder nach Motivthemen, aber auch nach kunstwissenschaftlichen Fachtermini suchen und fündig werden. Und wer mag, kann selbst zum Kurator einer Ausstellung werden, die er in sozialen Netzwerken publiziert.