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Die Referenten

Marcos Sanz Grossón ist Leiter der Abteilung Software Engineering bei der DENIC eG und arbeitet dort seit mehr als zehn Jahren. Schon 2001 hat er eine Studie zur Praktikabilität der Einführung von DNSSEC in Deutschland begleitet und bei der darauffolgenden Überarbeitung des DNSSEC-Standards in der IETF mitgewirkt.

Peter Koch studierte Informatik und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, bevor er 2005 zur DENIC eG kam. Als Senior Researcher liegt sein Fokus auf der Protokollentwicklung, insbesondere DNS, ENUM und IPv6, sowie der Datenanalyse und der Sicherheit der Internet-Infrastruktur. Seit vielen Jahren wirkt er in internationalen Gremien – u.a. bei der Standardisierung von DNSSEC – mit.

Florian Obser studierte Informatik, Mathematik und Elek­tro­technik. Seit 2006 ist er als Software­entwickler und Systemadministrator bei der Hostserver GmbH tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden BGP, OSPF und redundante Loadbalancer-/Cluster-Systeme sowie die Entwicklung und Betreuung eines multi-TLD-Registry-Interfaces. In diesem Zusammenhang entstand und steht seine Arbeit mit DNSSEC.

Bernhard Schmidt beschäftigt sich seit 2001 mit der Planung und dem Betrieb von (Provider-)Netzen. Im Leibniz-Rechenzentrum der Münchner Universitäten und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gehört er seit seinem Studienbeginn 2004 der Gruppe Netzplanung  an und ist dort neben anderen Aufgaben für den Betrieb des DNS-Umfelds mitverantwortlich.

Thorsten Dietrich war nach Abschluss seines Informatikstudiums zunächst mehrere Jahre als Projekt­manager im Bereich IT-Sicherheit bei der Triaton GmbH tätig. Seit Juli 2005 widmet er sich als Referent im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) innerhalb des Referats Internetsicherheit schwerpunktmäßig den Themen Sicherheit von Internetprotokollen und Providersicherheit.

Martin Duzy, Diplom-Ingenieur für Informatik, arbeitet seit 1996 im Bereich Internetworking der Firma AVM. Dort entwickelte er zunächst produktbezogene Lösungen für Server-Based Routing/Proxy. Seit 2003 ist er in der FRITZ!Box-Entwicklung tätig. Schwerpunkte sind hier UPnP, Webserver und Internet Access Solutions für Provider.

Carsten Strotmann befasst sich seit über 15 Jahren mit sicherheitsrelevanten Themen im Internet, speziell in den Bereichen DNS (DNSSEC), DHCP und IPv6. Als Berater und Trainer für die isländische Firma Men & Mice betreut er Projekte in Unix- und Windows-Netzwerken internationaler Firmen und Organisationen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung von DNS- und IP-Infrastrukturen.

Volker Janzen ist Diplom-Informatiker und seit 2006 bei der InterNetX GmbH in Regensburg als Senior Developer beschäftigt. Zu seinen Aufgaben gehört
unter anderem die Anbindung der InterNetX-Systeme an die verschiedenen Registries. Im Zuge dieser Tätigkeit hat er das Konzept für die DNSSEC-Unterstützung der AutoDNS-Domainverwaltungs-Software entwickelt.

Ralf Weber, Mitglied im Technischen Beirat von DENIC, begann seinen Werdegang 1994 bei RZ-Online/Kevag Telekom, bevor er 1998 zu Colt Telecom wechselte. Dort war er für das europaweite Engineering aller DNS-Systeme zuständig. Seit 2010 verantwortet er als Senior Infrastructure Architect bei der Nominum Inc. die Architektur der DNS-Dienste und unterstützt die Produktentwicklung im Bereich DNSSEC.

Samuel Benz studierte Elektrotechnik an der Fachhochschule Zürich. Seit 2000 ist er bei der Schweizer Domainregistrierungsstelle SWITCH im Bereich Internet Domains als Software Engineer tätig. Als Koordinator war er im Februar 2010 für die Einführung von DNSSEC unter .ch verantwortlich und betreut seither den Produktivbetrieb in der Schweiz.