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Allgemeine FAQs

Antworten auf grundlegende Fragen rund um das Thema Domains finden Sie in diesem Abschnitt.

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Die DENIC eG ist die Registrierungsstelle für Domains unterhalb der Top Level Domain .de, d. h. sie verwaltet alle Domains mit der Endung .de. Außerdem ist sie dies Registrierungsstelle für die ENUM-Domains des deutschen Rufnummernraumes.

Die Domainverwaltung ist in hohem Maße technisch geprägt und besteht im wesentlichen aus drei Aufgabenbereichen: dem automatischen elektronischen Registrierungssystem, dem Betrieb der Domain-Datenbank und dem Nameserverdienst für die .de- und die deutsche ENUM-Zone. In den DENIC-Datenbanken ist folglich eingetragen, welche Domains schon registriert sind, wer der Domaininhaber ist und nicht zuletzt, auf welchem Rechner die entsprechenden Dienste zu finden sind, die mit der Domain verknüpft sind. Die wichtigsten Daten über die Domain und den Inhaber sowie die weiteren Ansprechpartner in administrativer und technischer Hinsicht sind über eine öffentliche Auskunftsmöglichkeit, die whois-Abfrage, allgemein zugänglich. Die Informationen über die zu den .de-Domains zugehörigen Rechneradressen werden auf so genannten Nameservern rund um die Uhr im Internet weltweit verfügbar gemacht. Denn nur so können die Dienste wie E-Mail oder Webauftritt auch tatsächlich von überall her erreicht und genutzt werden. Entsprechendes gilt für die ENUM-Domains.

Die DENIC (der Name leitet sich von DEutsches Network Information Center ab) ist eine eingetragene Genossenschaft, die 1997 gegründet wurde und ihren Sitz in Frankfurt am Main hat. Mitglied der DENIC kann jeder werden, der für Dritte Domains unterhalb von .de verwaltet und einige weitere Voraussetzungen erfüllt. Die DENIC arbeitet auf einer not-for-profit-Basis und erfüllt ihre Aufgaben nach den anerkannten internationalen Richtlinien für die Domainverwaltung zum Nutzen der gesamten deutschen Internet Community.

 Domains sind eine Adressierungsmethode, um Computer im Internet (auch Hosts genannt) zu identifizieren und zu lokalisieren. Die Rechner untereinander erkennen sich über rein numerische IP-Adressen. Sie haben im derzeit noch überwiegenden Standard IPv4 die Form xxx.xxx.xxx.xxx, wobei xxx als Stellvertreter für Zahlen von 0 bis 255 steht. Eine typische IP-Adresse wäre also beispielsweise 10.136.66.12. Wenn ein Rechner über das Internet mit einem anderen Rechner kommunizieren will, sendet er "Internet- Pakete" an diesen, die als "Anschrift" diese IP-Adresse haben.

Menschen können sich Begriffe und Bezeichnungen aber meist leichter merken als Zahlenkolonnen. Daher wurde das Domain Name System (DNS) entwickelt, das es erlaubt, (innerhalb gewisser Regeln) frei wählbare Wörter, Namen und Begriffe statt Ziffern zu verwenden. Die Hosts können damit vom Internetnutzer sowohl über die IP-Adresse als auch über die Eingabe der Domain erreicht werden. Daneben lassen sich über das DNS weitere Dienste und Informationen abrufen.

Wenn eine Domain im Internet aufgerufen wird, übernehmen spezielle Rechner, so genannte Nameserver, die Aufgabe, eine "Übersetzung" in die IP-Adresse vorzunehmen. Wegen der Eindeutigkeit darf jede Domain, wie auch eine IP-Adresse, weltweit jeweils nur einmal registriert werden.

Das DNS selbst ist hierarchisch gegliedert: Als oberste Stufe wurden bestimmte Top Level Domains (TLDs) wie .de oder .com festgelegt. Unterhalb dieser TLDs können nun Second Level Domains, oder auch kurz nur Domains genannt, registriert werden. Die Domains unterhalb der Top Level Domain .de werden von der DENIC verwaltet.

 Die Top Level Domains (TLDs) sind die höchste Hierarchiestufe im internationalen Domain Name System. Sie stehen bei einer Domain ganz rechts. Man unterscheidet zwischen allgemeinen oder generischen TLDs (gTLDs) wie beispielsweise .com, .net und .org und länderbezogenen TLDs (den ccTLDs für country code) wie .de (für Deutschland) oder .ch (für die Schweiz).

Einige der derzeit 15 gTLDs sind allgemein registrierbar; andere, wie z. B. .gov, .int, .aero oder .museum sind jedoch für bestimmte Benutzergruppen reserviert, in diesem Fall für die amerikanische Regierung , Internationale Organisationen, Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich der Luftfahrt bzw. Museen. Die Koordination der gTLDs obliegt der internationalen Organisation ICANN.

Die einzelnen ccTLDs werden von so genannten Network Information Centers (NICs) verwaltet. Für Deutschland ist dies die DENIC eG. Eine Liste mit allen existierenden Endungen und den jeweiligen Registrierungsstellen findet man auf der Webseite der IANA.

Generell unterscheidet man zwischen generischen Top Level Domains (gTLDs) wie .com oder .info und länderbezogenen Top Level Domains (abgekürtzt ccTLDs für country code) wie .de.

 Informationen zu den gTLDs finden Sie auf der Webseite der internationalen Organisation ICANN.

Eine Übersicht über die mehr als 240 existierenden länderbezogenen Top Level Domains (abgekürzt ccTLDs) finden Sie auf der Webseite der IANA. Dort finden Sie auch die Namen und Adressen der jeweiligen Registrierungsstellen.

Viele Registrierungsstellen stellen Informationen über die Domain und den Domaininhaber über eine so genannte whois-Abfrage öffentlich zur Verfügung. Für viele der gTLDs können Sie die whois-Afrage von Internic nutzen. Ansonsten wenden Sie sich bitte an die entsprechende Registrierungsstelle, um weitere Auskünfte zu erhalten.

 Die Europäische Kommission hat beschlossen, sich zur Förderung des e-Commerce in Europa und zur Schaffung einer europäischen Internetidentität die Top Level Domain .eu einzurichten. Die Organisation EURid, gegründet von den nationalen Registrierungsstellen für .be, .se und .it, wurde als .eu-Registrierungsstelle ausgewählt.

 Nein, denn die DENIC ist nur für die Registrierung von Domains unterhalb der Top Level Domain (TLD) .de (für Deutschland) zuständig. Die Domain beispieldomain.de.vu steht in keinerlei Zusammenhang mit der Top Level Domain .de, sondern ist eine Domain unterhalb der Länderkürzel-TLD .vu (dies steht für Vanuatu). Mit der Registrierung dieser Domain hat die DENIC nichts zu tun.

 Dafür kann es eine Reihe von Gründen geben:

Wenn eine Domain bei der DENIC registriert wird, erfolgt sofort die Eintragung in das whois-Verzeichnis, über das bestimmte Daten zu dieser Domain, insbesondere auch der Inhaber, ermittelt werden können. Gleichzeitig werden auch technische Einträge in der DENIC-Datenbank vorgenommen, die Angaben zur Konnektierung der Domain machen. Konnektierung bedeutet, dass zwei bis fünf Nameserver angegeben werden müssen, über die Informationen zur Domain erhältlich sind bzw. dass mindestens ein direkter Eintrag (NSentry) auf dem DENIC-Nameserver erfolgt.

Ist eine Domain voll konnektiert, können über sie verschiedene Dienste (www, E-Mail, ftp usw.) abgewickelt werden, müssen aber nicht. Auch wenn also "de-beispieldomain.de" registriert ist, muss es deswegen noch keinen Host "www.de-beispieldomain.de" geben. Es existieren keine Regeln, welche Dienste über eine Domain zur Verfügung gestellt werden müssen, geschweige denn gibt es eine Verpflichtung, Webseiten aufzusetzen. Ein Domaininhaber kann seine Domain auch ausschließlich für das Versenden von E-Mail oder den File-Transfer via ftp verwenden. Ob eine (wie auch immer geartete) Benutzung der Domain zu einem konkreten Zeitpunkt vorliegt, lässt sich weder technisch noch administrativ prüfen und wird deswegen auch nicht vorausgesetzt.

Weiterhin ist es möglich, dass zwar Webseiten existieren, der Server aber im Moment nicht erreichbar ist. Vielleicht ist auch die von Ihnen eingegebene URL nicht korrekt. Oder die Daten der Domain haben sich geändert (was im whois schon dokumentiert ist), es wurde von der DENIC aber noch keine neue .de-Zone mit den neuen Informationen generiert.

In keinem Fall ergibt sich aus der Nichterreichbarkeit einer Webseite ein Anspruch auf Löschung einer Domain. Dies gilt analog auch für Webseiten mit einer "under construction"-Meldung.

 Um direkt die Leistungen der DENIC eG in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie Mitglied der Genossenschaft sein. Eine aktuelle Liste aller Mitglieder finden Sie auf unserer Webseite. Wenn Sie selbst Mitglied werden wollen, freuen wir uns sehr über Ihre Entscheidung, durch die Sie auch Ihre Mitverantwortung für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Internets in Deutschland dokumentieren. Für einen Beitritt sind von Ihnen die folgenden Aufnahmevoraussetzungen zu erfüllen: Sie müssen Domains unterhalb der Top Level Domain .de verwalten, Sie dürfen mit keinem bisherigen Mitglied wirtschaftlich verbunden sein, und Sie müssen Ihre dauerhafte finanzielle Stabilität sowie Ihre technische Kompetenz auf dem Gebiet der Domainverwaltung nachweisen können. Falls Sie diese Voraussetzungen erfüllen, können Sie schriftlich die Mitgliedschaft beantragen, über die dann der Vorstand der DENIC entscheidet. Einzelheiten dazu finden Sie auf unserer Webseite im Bereich Mitgliedschaft.

 Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, ob Ihre Domain durch ein DENIC-Mitglied oder durch DENICdirect verwaltet wird.

Im ersten Falle ist für sämtliche Anliegen und Fragen, die Sie zu Ihrer Domain haben, ausschließlich Ihr Provider zuständig. Wenden Sie sich trotzdem direkt an die DENIC, leiten wir Ihr Anliegen lediglich an das zuständige Mitglied weiter, so dass Sie keinen Zeitgewinn erzielen. Falls Ihr Provider allerdings nicht mehr erreichbar ist oder Sie dort nicht weiterkommen, gibt Ihnen die DENIC vorläufige Hilfestellung, bis Sie einen neuen Provider gefunden haben.

Erfolgt die Verwaltung Ihrer Domain hingegen durch DENICdirect, können Sie sich mit etwaigen Anliegen unmittelbar an die DENIC wenden. Als DENICdirect-Kunde verkürzen Sie die Bearbeitungszeit erheblich und vermeiden Nachfragen, wenn Sie die Formulare benutzen, die die DENIC für viele Vorgänge anbietet.

 Eine klassische IP-Adresse besteht aus vier Bytes (entsprechend Internet Protokoll Version 4, kurz IPv4). Die Schreibweise der Internetadressen ist im allgemeinen derart, dass jedes Byte als Dezimalzahl dargestellt und durch einen Punkt vom Nachbarbyte getrennt wird (z.B. 192.168.4.13).

Dieses System stammt aus den achtziger Jahren und ermöglicht theoretisch an die vier Milliarden IP-Adressen.

In der Praxis ist aber ein großer Teil dieser Adressen durch Gruppenbildung und andere Mechanismen nicht nutzbar, so dass man sich mit dem rasanten Wachstum des Internet Gedanken um die Ausweitung des Adressschemas machen musste: Die nur 32 Bit langen Adressen werden langsam knapp, neue Funktionalität, die integriert werden soll, erfordert zusätzlichen Adressraum.

Aus diesem Grund wurde von der Internet Engineering Task Force (IETF) eine neue Version des Internet-Protokolls (IPv6) entwickelt und 1998 zum Draft Standard erhoben [RFC2460]. Nach diesen Modell stehen für die IP-Adresse nicht mehr vier, sondern 16 Byte zur Verfügung, womit sich die Zahl der verfügbaren Adressen auf 2^128 (also etwa 3,4 E+38) erhöht.

 Nein, denn die DENIC verwaltet nur Domains, keine IP-Adressen. Diese Aufgabe hat für den europäischen Raum RIPE NCC in Amsterdam übernommen.

Falls Sie IP-Adressen zum Zugang zum Internet benötigen, so erhalten Sie diese in der Regel von Ihrem Internet Service Provider, sofern er zu den Local Internet Registries (LIR) von RIPE gehört.

Sollten Sie sich nicht an das Internet anschließen wollen, können Sie vermutlich auch mit einem sogenanntem "privaten Adressraum" arbeiten. Detailliert ist dieses Konzept in RFC1918 (Address Allocation for Private Internets) beschrieben.

 Der IP-Adressraum wird derzeit weltweit von fünf verschiedenen Organisationen verwaltet: RIPE NCC, AfriNIC, ARIN, APNIC und LACNIC. Für den europäischen Raum ist das RIPE NCC in Amsterdam zuständig.

Das RIPE NCC weist große Adressblöcke seinen Mitgliedern, den lokalen Internet Registries (LIRs) zu, die wiederum Adressen in ihren jeweiligen Regionen den Benutzern zur Verfügung stellen.

Der IP-Adressraum wird derzeit weltweit von verschiedenen Organisationen verwaltet: RIPE NCC, ARIN, APNIC, AFRINIC und LAPNIC. Für den europäischen Raum ist das RIPE NCC zuständig. Über die whois-Abfrage des RIPE NCC (whois -h whois.ripe.net <IP-address>) können Sie den Inhaber bzw. administrativen Ansprechpartner (Admin-c) des entsprechenden Netzes ausfindig machen.

Falls Sie auf diesem Weg kein Ergebnis zurückgeliefert bekommen, wird das gesuchte Netz nicht vom RIPE NCC, sondern vom ARIN, APNIC, AFRINIC oder LAPNIC verwaltet.

Entsprechend lauten die whois-Hosts:
 whois.arin.net
 whois.lacnic.net
 whois.apnic.net
 whois.afrinic.net

Auf der Webseite der IANA finden Sie eine Aufstellung, welche IP-Blöcke an welche Empfänger zugewiesen wurden. Damit lässt sich in vielen Fällen herausfinden, an welche der oben genannten Organisationen Sie sich wenden müssen. So gehören zum Beispiel Adressen, die mit 193, 194 oder 195 beginnen, in den Verwaltungsbereich von RIPE NCC. Bei anderen IP-Adressen, die beispielsweise mit 128 bis 172 beginnen, ist eine solch einfache Zuordnung aber leider nicht möglich, da Teilblöcke verschiedenen Stellen zugewiesen wurden.

Die whois-Datenbanken sind außerdem über ein Web-Interface abrufbar: RIPE NCC Whois http://www.ripe.net/perl/whois
 ARIN Whois: http://www.arin.net/tools/whois_help.html
 LACNIC Whois: http://lacnic.net/cgi-bin/lacnic/whois
 APNIC Whois: http://www.apnic.net/apnic-bin/whois.pl
 AFRINIC Whois: http://www.afrinic.net/cgi-bin/whois

 Die Registrierung einer .de-Domain kann über jeden Provider vorgenommen werden, der entweder selbst Mitglied der DENIC eG ist oder mit einem der Mitglieder zusammenarbeitet. Üblicherweise wird Ihnen die Registrierung bei der Planung Ihres Internetauftritts mit angeboten oder ist in einem Paketangebot für den Internetzugang bereits enthalten.

Wenn Sie sich für einen bestimmten Provider entschieden haben, können Sie Ihren Auftrag direkt bei diesem einreichen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen in diesem Fall keine Preise für .de-Domains nennen können, da diese der Kalkulation jedes einzelnen Anbieters unterliegen.

Falls Sie die Domainregistrierung nicht über einen Provider vornehmen lassen wollen, können Sie alternativ unseren Service DENICdirect in Anspruch nehmen. Wir stellen Ihnen dann unsere Leistungen gemäß der aktuellen DENIC-Preisliste in Rechnung. Bedenken Sie bitte bei Ihrer Entscheidung, dass Sie von uns keine weiteren Internetdienstleistungen wie Webspace oder die Einrichtung von E-Mail-Accounts erhalten können. Diese Dienste müssen Sie dann selbst organisieren oder bei einem Provider einkaufen. Die meisten Domaininhaber ziehen daher die Registrierung über einen Provider vor.

Unabhängig davon, auf welchem Weg Sie eine Domainregistrierung veranlassen, entsteht immer ein Vertragsverhältnis zwischen Ihnen als Domaininhaber und der DENIC als Registrierungsstelle. Damit dieser Vertrag zustande kommt, müssen die in den DENIC-Domainrichtlinien genannten Bedingungen erfüllt sein. Die Vertragsbedingungen sind in den DENIC-Domainbedingungen zusammengefasst.

Um einen optimalen Service gewährleisten zu können, sind die whois-Server mit einer lokalen Datenbank für Statusanfragen ausgestattet. Die lokalen Datenbanken beziehen ihre Daten aus der Registrierungsdatenbank, was zu einem leichten Zeitverzug führen kann. Sobald die Auskunft über den Status einer Domain auf Grund einer Datenbasis erfolgt, die älter als fünf Minuten ist, wird darauf in einer zusätzlichen Zeile bei der whois-Ausgabe hingewiesen. Dies gilt jedoch nicht für die Domainabfrage über die DENIC-Webseiten.

Die Ausgabe wird dann wie folgt aussehen:
 ---------------------------------------------------------------------------
 Domain: denic.de
 Status: connect
 
 % DB time is <JJJJ-MM-TT> T<HH:MM:SS> +02:00
 ---------------------------------------------------------------------------
 
 Die Ausgabe der Zeile "DB time" erfolgt nur bei der Statusabfrage und nur, wenn der Datenbestand älter als fünf Minuten ist. Andernfalls fehlt die Zeile komplett.

 Es gibt zwei Möglichkeiten, die Erreichbarkeit einer Domain sicherzustellen:

Die Domain wird von unseren Nameservern an andere Nameserver "delegiert". Das bedeutet, dass in unsere Datenbanken die Adressen von mindestens zwei Nameservern eingetragen werden. Jede Anfrage, die uns bezüglich dieser Domain erreicht, wird an diese Nameserver weitergegeben. Um sicherzustellen, dass die betreffenden Nameserver erreichbar und zuständig sind, wird bei der Ersteintragung von Nameservern eine Prüfung ihrer Funktionalität vorgenommen.

Daneben gibt es auch die alternative Möglichkeit, dass auf unseren Nameservern bis zu fünf Dienste, die mit dieser Domain zusammenhängen, z. B. www.de-beispieldomain.de oder mail.de-beispieldomain.de direkt (über einen sogenannten NSentry-Eintrag) mit der IP-Adresse des Hosts oder einem Mailserver verknüpft werden, über den dieser Dienst abgewickelt wird. In diesem Fall sind keine eigenen Nameserver notwendig.

Mit NAST können Sie nicht nur .de- sowie .9.4.e164.arpa-Domains abfragen, sondern auch jede andere Domain unterhalb einer Top Level Domain. Bitte beachten Sie jedoch: Für jede andere TLD (also z.B. eine .com- oder .net-Domain) wird eine allgemeine, generische Testreihe durchgeführt, die keine TLD-spezifischen Vorgaben berücksichtigt. Dies kann dazu führen, dass bei identischen Nameservern mit identischer Konfiguration für eine .de-Domain ein anderes Prüfergebnis auftritt als für eine .com-Domain.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an die jeweilige Registry, welche Sie auf der Webseite der Internet Assigned Numbers Authority erfragen können.

 Grundsätzlich ist die Inhaberschaft an einer Domain vererbbar, so dass der Erbe des verstorbenen Inhabers an dessen Stelle tritt. Wenn der Erbe seine Erbenstellung gegenüber seinem Provider oder gegenüber der DENIC nachweist, wird er als neuer Domaininhaber auch in die DENIC-Datenbank eingetragen. Ebenso gut kann der Erbe natürlich die Domain löschen lassen oder sie auf einen Dritten übertragen. Die Funktion als administrativer Ansprechpartner (admin-c) hingegen stellt keine Vermögensposition dar und kann deshalb nicht vererbt werden; stirbt der admin-c, so muss der Domaininhaber einen neuen benennen. Nichts anderes gilt natürlich auch für die technischen Ansprechpartner.

 MRI steht für Mail Registry Interface und stellt eine Mailschnittstelle dar, über die DENIC-Mitglieder Aufträge per E-Mail an das Registrierungssystem der DENIC eG senden.

 RRI steht für Realtime Registry Interface und stellt eine Echtzeitschnittstelle dar, über die DENIC-Mitglieder Aufträge in Echtzeit an das Registrierungssystem der DENIC eG übermitteln.

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